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Radon-Analyse

Die Konzentrationen von Uran und Radium im Boden hängen in erster Linie von den geologischen Verhältnissen bzw. Gesteinen ab. Vor allem im Schwarzwald, Hunsrück, Harz, Voralpenland, Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald sowie im Erzgebirge stellt Radon ein besonders ernstzunehmendes Problem dar. Ähnliches zeigt sich in Österreich, Schweiz, Südtirol. Es handelt sich auch dort um Radonvorsorgebiete mit hohen zu erwartenden Radon-Konzentrationen in Gebäuden.

Illustration Schwankungen der Radonaktivitätskonzentration

Radon Messung

Aufspüren von Radoneitrittspfaden

Radon Messgerät

INFOBOX: Was ist eigentlich das Radon-Mutternuklid Radium, das das radioaktive Radon-Gas freisetzt?

Illustration Radon im Periodensystem

Gestein


Radium: im Namen steckt das lateinische Wort radius ‚Strahl‘ drin, eben wegen seiner „strahlenden“ Radioaktivität, wie übrigens auch im Namen „Radon“). Es ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ra und der Periodensystem Ordnungszahl 88. In diesem Periodensystem der Elemente steht es in der 2. Hauptgruppe und zählt damit zu den Erdalkalimetallen. Radium ist eines der seltensten natürlichen Elemente; sein Anteil an der Erdkruste ist sehr gering. Als reines Metall (gediegen kommt es natürlich aber nicht vor!) ist es ein typisches Erdalkali-Element. Es ist biegsam-weich und silberglänzend. Im Chemielabor reagiert Radium bei Kontakt mit Sauerstoff sehr rasch und wird oxidiert und mit Wasser reagiert es sehr heftig.

Illustration Radium

Der Transport des Radons im Boden ist auch abhängig u.a. von der Gaspermeabilität des Bodens. Je höher diese ist, desto mehr Radon kann im Boden transportiert werden und desto mehr Radon kann in Gebäude bei vorhandenen Eintrittspfaden und Gebäudeunterdruck (= z.B. Beheizung im Winter) eindringen. Auch aus Uran- bzw. Radium-haltigen Baumaterialien und radioaktivem belastetem Wasser kann Radon ein gesundheitliches Problem in Gebäuden werden.


Es gibt eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration in Gebäuden. Dringlichkeit und Umfang der Maßnahmen hängen vom ermittelten Jahresmittelwert der Radon-Aktivitätskonzentration an Arbeitsplätzen und in Wohnräumen ab. Der Richtwert für Bestandsgebäude liegt bei 300 Bq/m3. Vor jeder Radon-Sanierung sollten in jedem Fall die Radon-Konzentrationen und die Radon-Eintrittspfade wenn möglich ermittelt und letztere abgedichtet werden.

Ermittlung der Radon-Eintrittspfade

Radon Langzeitmessgerät

Quelle: binker.eu Ermittlung der Radon-Eintrittspfade

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Dr. Gerhard Binker erklärt ein Messgerät

Metapher Haus unter der Lupe

Anschlussdose auf Radoneintrittspfad prüfen

Mauerdurchbruch

Quelle: binker.eu und fotolia